Johanneskirche

Chronik 1450 - 1550

Jahr Name Ort  Ereignis in Schwand                im Rest der Welt

Kirchengemeinde um 1500


DIE KIRCHE ZU SCHWAND

Die Geschichte der Kirchengemeinde in der Zeit von ca. 1450 bis 1550

Das Schwander Gotteshaus hat eine ebenso bewegte Geschichte hinter sich wie die Kirchengemeinde. Diese wurde auch immer wieder durch kriegerische Ereignisse geprägt. Im Jahr 1186 - so wird uns berichtet - wurde von Bischof Otto ein Gotteshaus geweiht. Es findet sich aber zunächst kein sicherer Hinweis auf das Patrozinium, d.h. welchem Heiligen die Kirche geweiht worden ist.

Jahrhundertelang war Schwand eine Filiale der Nachbarpfarrei Roth mit eigener Kirche, in der die Kapläne des Rother Pfarrers allwöchentlich Frühmessen hielten. Im Jahr 1468 stiftete der Nürnberger Patrizier Wilhelm von Löffelholz ein „Frühmeßbenefizium“. Er war damals Pfandinhaber und Richter von Schwand. Als Frühmesser war Adam Flock tätig.

Posaunenchor Schwand

100 Jahre Posaunenchor Schwand

Im Jahre 2012 feierte der Posaunenchor Schwand sein hundertjähriges Bestehen. Anlässlich der Jubiläumsfeier im Oktober 2012 hielt Dr. Reinhard Stinzendörfer, langjähriger Bläser im Posaunenchor Schwand, einen Festvortrag, dessen ersten Teil wir hier veröffentlichen.

Gemäß seiner Grundannahme, dass die Gründung des Posaunenchores in Schwand und seine im Vergleich zu anderen Chören eigenständige Entwicklung nicht ohne Berücksichtigung der damals maßgeblichen örtlichen Bestimmungsfaktoren zu erfassen ist, beginnt der gebürtige Schwander mit einer ausführlichen Darstellung der damaligen Gegebenheiten.

Der Markt Schwand: Die Ortsentwicklung 1900 – 1914



Als weitere Einführung können Sie jetzt die Fortsetzung des ersten Teils lesen:

Kulturelles Leben und Brauchtum im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts


Die Pfarrer der Johanneskirche



Die Pfarrer der Johanneskirche in Schwand

Johannesfriedhof


Der Friedhof in Schwand






Beim Betreten des Friedhofes bietet sich uns im Umherblicken ein eigenartiges Stimmungsbild. Wir begegnen dem Geist der Romantik, der sich in einigen hervortretenden und auffallenden Grabmonumenten in klassizistischem Kunststil und erst recht in Gedenktafeln mit rührenden, empfindsamen Inschriften verewigt hat. Eine trauernde Frauengestalt aus Stein in Lebensgröße, in griechischem Gewand an ein Grab aus Findlingen gelehnt, allerdings aus neuerer Zeit von 1912, bestärkt den Gesamteindruck.

Renovierung 1981 bis 1983

30 Jahre Kirchenrenovierung der Johanneskirche (1981 bis 1983)
(nach einem Beitrag von Pfarrer Gerhard Nemec
in „800 Jahre Kirche in Schwand")
 


Turm und Kirche von OstenAm 14. März 2012 sind es 30 Jahre, dass der Abschluss der Kirchenrenovierung mit dem Einweihungsgottesdienst (mit Festpredigt von Kreisdekan Johannes Viebig) aus Nürnberg feierlich begangen wurde. Am Sonntag zuvor hatte ein Tag der »Offenen Tür« viele Besucher angezogen. Von nun an blieb das Gotteshaus auch an jedem weiteren Tag offen. Durch eine Alarmanlage waren Bilder und Altarleuchter gesichert worden. Immer wieder wissen die Leute, auch Besucher von auswärts, die offene Kirche zu schätzen, zur Besichtigung, zum Herzeigen, aber auch zu Stille und Besinnung.
Der Renovierung vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen und Vorbereitungen, an die wir hier gern noch einmal erinnern: Seit dem totalen Ausfallen von Tönen im Sommer 1976 war klar, dass neben dem Gebäude auch die Orgel „erneuerungsbedürftig" war. Eine erste Sammlung brachte zusammen mit Spenden einen Kapitalstock von DM 45.000 zusammen. Nur: von der Landeskirche war immer wieder zu hören, dass die „äußerste Dringlichkeit" nicht gegeben ist.

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Die Glocken der Johanneskirche

Die Glocken der Johanneskirche in Schwand

Turm der Johanneskirche

Drei Glocken verkünden uns vom 33 m hohen Schwander Kirchturm mit ihrem Stundenschlag die Zeit, rufen zu Gebet und Gottesdienst.

Die älteste und schwerste, mit einem Gewicht von gut 18 Zentner, wurde 1548 aus den Trümmern einer noch älteren Glocke, die beim Kirchenbrand 1547 zerstört worden war, gegossen.

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