Editorial


Es ist November und damit der Monat, in dem wir gern in der warmen Stube bleiben. Wenn es uns dann doch mal nach draußen zieht, dann zumeist um an den Gedenktagen dieses Monats teilzuhaben, um sich an verstorbene Familienmitglieder, Freunde und Bekannte zu erinnern.

Die Abende sind lang und laden förmlich dazu ein, zurückzudenken: "das letzte Jahr, die letzten Jahre – die „gute alte Zeit“! Aber, hat es die wirklich je gegeben – oder malen wir sie uns im Rückblick einfach nur „schön“? Dabei ist aber gerade so ein Rückblick das einzig „reale“, denn das was einmal war – das war, ist wahr! Das was aber in der Zukunft sein wird, das liegt nur ganz vage vor uns.

Und das, was in unserer Gemeinde einmal war, das finden Sie hier auf dieser Internetseite. Also wenn das Wetter einmal nicht so ist, wie Sie es sich wünschen, dann stöbern Sie doch hier – ganz bequem vom Sofa aus.

Viel Freude – und viele neue Erkenntnisse - wünscht Ihnen dabei

Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 2

Unsere Heimatbroschüre Nr. 2 ist fertig!  Die Präsentation war am 18.10.2014 in der Kulturscheune Leerstetten.

Titelseite der Heimatbroschüre

 

Friedhof KKirche


Der Friedhof an der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit


Eine Aufnahme aus dem Oktober 2015



Sonnenaufgang an Johanni 2016 - das neue Urnengräberfeld
Eingeweiht wurde es an Allerheiligen 2015 von Pfarrer Tobias Scholz.

Glasfenster

Das von Klaus-Leo Drechsel neu geschaffene Glasfenster:


Am Kirchweihsonntag, den 28. August 2016 wurde das neue Glasfenster eingeweiht.

Schwanstetten im Oktober 2016
Alfred J. Köhl

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Brunnerhof

Allersberger Straße 4.

 

Von der Allersberger Straße aus gesehen

 

Erdgeschossiges Wohnhaus (Ehemaliges Bauernhaus, erdgeschossiger Wohnstall), massiv mit Fachwerkgiebeln, 1. Hälfte 19. Jahrhundert (Flur Nr. 70/1)

 

Hausname: "Brunnerhof"; nach dem Familiennamen Brunner.

 

Situation: Der Brunnerhof stellt baulich den nordöstlichen Abschluss des Altortquartiers zwischen Allersberger Straße, Rother Straße und Rosengasse dar. Hierbei handelt es sich um eines der ältesten Quartiere von Schwand, dessen Erscheinungsbild durch das Feuerwehrhaus bereits gestört ist. Es stellt dennoch ein städtebaulich unverzichtbares Element dar. Daneben ist es ein wichtiges volkskundlich-architekturgeschichtliches und sozialgeschichtliches Denkmal in Schwand.

Obere Mühle

 

Das Mühlenanwesen als Luftbild
Boxlohe 9Mühlenanwesen; Mühlengebäude, Ziegelsteinbau, bez. 1900. (Fl.Nr. 30)

Hausname:

1350 bis 1400 "Obermühle"

(lt. Wachter im Urbar der Burggrafen von Nürnberg);

seit 1591 häufig "Muscatmühle"

nach Hermann Muscat, der die Mühle 1591 erwarb und umgestaltete

"Messinghammer"
 
gelegentlich auch "Golthammer"

als Einrichtung Muscats genannt.

Forsthaus

p>Nürnberger Straße 20

Das Forsthaus von Schwand

erbaut 1892 (?)

Forsthaus mit Kirche

Straßenansicht Forsthaus mit Kirche wohl aus den 30er Jahren.
 

Hier noch einige Bilder vom Forsthaus - bevor es demnächst an dieser Stelle auch die Geschichte:

Vom Wildmeister zum Förster in Schwand ( 1489 - ???)

zu lesen gibt.

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Rednitzhembacher Straße 5

Nord-Ost Ansicht

Situation: Das repräsentativ angelegte, erdgeschossige Bauernhaus mit steilem Satteldach steht giebelständig nach Norden zur Straße. Rückwärtig befindet sich der Rest einer eingestürzten Scheune mit Keller im heute deutlich verkleinerten Hofraum. Das Haus, dessen Fassadenflucht auf die Straßenbebauung abgestimmt ist, nimmt mit seinen dekorativen und durchdachten Schmuckformen eine besondere Stellung in der Architektur der Umgebung ein, da sich dort kein vergleichbar aufwendig gestaltetes Bauernhaus findet. Es ist daher ein unverzichtbares Denkmal im architektonischen, sozialhistorischen und städtebaulichen Sinn.

Steine im Gemeindegebiet

Steine

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen Wissenswertes über die

Gedenk-, Grenz-, Mark- und Sühnesteine oder -Kreuze im Gemeindegebiet berichten.

Sühnekreuz am Maragretenhof

Gedenksteine in Mittelhembach

 

 

 

 








 

Fortbewegungsmittel


Hans Volkert erzählt uns eine Geschichte über

Fortbewegungsmittel - nicht nur in Leerstetten

Fast ein halbes Jahrhundert musste vergehen, seit Carl Benz mit seinem ersten Automobil, einem Dreirad-Velociped, am 3. Juli 1886 über die Straßen Mannheims gehoppelt war, ehe in Leerstetten der erste Bürger hinter einem Steuerrad gesichtet wurde.
 
Pioniere der neuen Fortbewegungsart in Leerstetten waren Karl Plesch und Hans Hetzelein, die anfangs der 30er Jahre ihre mit Ottomotoren angetriebenen Fahrzeuge über die staubigen, dreckigen Straßen unserer Umgebung lenkten.

Hatten beide nicht ein besonderer Gespür für die überall unaufhaltsam gewordene Motori­sierung des Straßenverkehrs? Neben dem nötigen "Kleingeld" brachten beide eine Portion Mut auf.

Zugegeben, auch der Bau der ersten Autobahn Berlin-München von 1934 auf 1936 verlieh der Motorisierung des Verkehrs einen ungeheuren Auftrieb. In diesen Aufwärtssog geriet natürlich auch die Zweiradindustrie, die besonders in Nürnberg namhafte Erzeugnisse produzierte.



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Posaunenchor Schwand

100 Jahre Posaunenchor Schwand

Im Jahre 2012 feierte der Posaunenchor Schwand sein hundertjähriges Bestehen. Anlässlich der Jubiläumsfeier im Oktober 2012 hielt Dr. Reinhard Stinzendörfer, langjähriger Bläser im Posaunenchor Schwand, einen Festvortrag, dessen ersten Teil wir hier veröffentlichen.

Gemäß seiner Grundannahme, dass die Gründung des Posaunenchores in Schwand und seine im Vergleich zu anderen Chören eigenständige Entwicklung nicht ohne Berücksichtigung der damals maßgeblichen örtlichen Bestimmungsfaktoren zu erfassen ist, beginnt der gebürtige Schwander mit einer ausführlichen Darstellung der damaligen Gegebenheiten.

Der Markt Schwand: Die Ortsentwicklung 1900 – 1914



Als weitere Einführung können Sie jetzt die Fortsetzung des ersten Teils lesen:

Kulturelles Leben und Brauchtum im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts


Hauptstrasse 5

 
Leerstetten, Hauptstraße 5.

 
 
Bauernhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, Giebel Fachwerk verputzt, 18./19.Jh. (Fl. Nr. 24)
 
 
Hausname: "Kunzenhof"
oder lautsprachlich kurz: "kounz"; hergeleitet von Konrad = Kunz
 

Situation:
Der Hof liegt an der ehemaligen Ortseinfahrt im Norden von Leerstetten. Er bildet gemeinsam mit den Höfen >Hauptstraße 2< (auf Flur Nr. 22/1) und >Hauptstraße 1< (inzwischen abgerissen - im Plan das rote Gebäude auf Flur Nr. 25) ein Ensemble, das die historisch gewachsene dörfliche Struktur bewahrt hat. Es bestimmt immer noch (wie lange?) die nördliche Ortsansicht von Leerstetten wesentlich.





Ein ehemals stolzes Bauernhaus wartet auf einen Prinzen, der es wachküsst.

Thema für den Tag des offenen Denkmals 2016 ist: "Denkmale erhalten" - gilt das auch für Schwanstetten?

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