Gedenkkreuz
der Badersfrau Göttingen (oder richtiger - der Badersfrau aus Höttingen - Ellingen)

Am Ortseingang von Leerstetten, an der Einmündung der Brunnenstraße steht auf Flur Nr. 452/2 Gemarkung Leerstetten dieses Gedenkkreuz südlich der Bushaltestelle Richtung Schwand.
Berichtet wird, dass eine Badersfrau Göttingen, die in Schwand mit Wacholderöl gehandelt hatte (sie hausierte - wie man früher sagte), auf dem Weg nach Nürnberg vom „Schlag" getroffen wurde. So verstarb sie eines plötzlichen Todes.
Dies berichtet uns Johann Georg Mayer in den Sagen aus Roth und Umgebung im Heimatblatt für Geschichte (Nr. 10. 1931 und Nr. 11. 1932).

Abgedruckt ist das so in den : Sagen aus dem Landkreis Roth von Robert Unterburger auf S. 225
Schwanstetten im Februar 2009
Alfred J. Köhl
Am 19. Juni 2009 wurde der Gedenkstein durch eine Hinweistafel ergänzt, so dass interessierte Bürger nun einen Hinweis darauf bekommen, warum das Kreuz hier steht.

Die Vereinsvorsitzende Brigitte Geiß und das Vorstandsmitglied Maria Buchner, die den Rahmen stiftete, übergeben die Hinweistafel an die Öffentlichkeit. Auch dieses Schriftfeld wurde von die Firma Horst Zimbrod gefertigt und gespendet.

Schwanstetten im Juni 2009
Bei ihren Recherchen hat die Kreisheimatpflegerin Eva Schultheiß diesen oben stehenden Text gefunden. Danach wäre es eine "Badersfrau aus Höttingen" gewesen, so wie es im obigen Text abgedruckt ist.
Ergänzt im August 2015 und im Mai 2026
Wie der Gedenkstein zu seinem heutigen "Aussehen" kam:
Beim Radwegenbau von Leerstetten nach Schwand (und Umgekehrt) war der Stein im Weg und mussste versetzt werden.

und packen "schweres" Gerät aus:

und zuerst wird die Hinweistafel ausgegraben. Aber der Gedenkstein wird nicht ausgegraben sonder "abkompressort"!


... aber der Kompressor soll die "schwere" Grabarbeit erleichtern: das Ergebnis ist

der Stein hat einen Großteil des Fußes eingebüßt.

Um ihn einigermaßen "sichtbar" wieder einzusetzen wird ein Köcherfundament erstellt.

So schaut der Stein heute aus (Führung von Alfred Wenig mit den Fahrrädern auf dem Gedenksteineweg).
Alfred J. Köhl