Der dörfliche Schulbetrieb
zusammengetragen von Hans Volkert
Die Schule wurde ursprünglich vom Mesner in seiner Wohnung gehalten. Den Lohn für den Lehrer bezahlte meistens die Kirche. Daneben erhielt der Lehrer lebensnotwendige Naturalien, wie Holz aus dem Kirchenwald. Für das Läuten der Glocken bekam er sogenannte "Läutgarben".
Ehemaliges Schul- und Mesnerhaus in Leerstetten, Hauptstr. 4, Fl. Nr. 418/2
Dieses Gebäude ist in der Denkmalschutzliste wie folgt beschrieben: "Altes Schulhaus, 2-geschossiger Sandstein-Quaderbau, mit Walmdach, 1836 erbaut".
DIE SCHULE IN LEERSTETTEN
Der Leerstetter Pfarrer Hess berichtet uns in seiner Pfarrbeschreibung aus dem Jahr 1835 folgendes über das örtliche Schulwesen in früheren Zeiten.