Editorial


Der bisherige Sommer hat uns schon ganz schön schwitzen lassen und es hat entschieden zu wenig geregnet. Sogar frisch angelegte Erdbeerfelder sind vertrocknet und mussten umgefräst werden.

Das Getreide ist reif – auch wenn es zum Teil nur eine „Notreife“ ist. Die Ernte steht vor der Tür.


Passend dazu gibt es zwei neue Berichte von Hans Volkert über die Getreideernte und das Dreschen – früher einmal zwei getrennte Arbeitsgänge, heute erledigt das der Mähdrescher in einem Arbeitsgang.

Dazu die passenden Bilder aus der „alten Zeit“ – ob es eine „gute Zeit“ war, das kann und soll jeder für sich selbst entscheiden.

Ich wünsche Ihnen auch weiterhin viel Freude beim „Stöbern“ und Entdecken was es denn schon wieder Neues auf dieser Seite zusätzlich gibt.

Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 2

Unsere Heimatbroschüre Nr. 2 ist fertig!  Die Präsentation war am 18.10.2014 in der Kulturscheune Leerstetten.

Titelseite der Heimatbroschüre

 

Furth 8

Ortsteil Furth

 

Strassenansicht

Haus Nr. 8. Bauernhaus,

erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Giebel Fachwerk verputzt, Segmentbogenfenster, bez. 1857. (Fl.Nr. 814)

Hausname: noch keiner ermittelt

 

Situation: Das giebelständige, erdgeschossige Haus steht am östlichen Altort von Furth, etwas von der Straße zurückgesetzt. Die ehemalige Hofstelle befindet sich zwischen Straße und Haus. Sie wird nach Osten von einer großen Scheune (mit älterem Kern) begrenzt. Trotz der modernen Umnutzung der Hofstelle zu einem Garten, ist die sozialgeschichtliche, architektionische und volkskundliche Struktur der Anlage erhalten geblieben. Das Gebäude, das in die gewachsene Bebauung Furths gehört, ist ein unverzichtbares, städtebauliches Merkmal Furths. Das Nebengebäude, die Scheune, ist ein städtebauliches und volkskundliches Dokument für die landwirtschaftliche Entwicklung, jedoch ohne hohen städtebaulichen Wert, da die Anlage der Hofstelle dieser überdimensionierten Scheune widerspricht.

Furth 6

Ortsteil Furth

 

Ostgiebel

 

Haus Nr. 6

Bauernhaus,
erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel, 1 Hälfte 19. Jh. (Fl. Nr. 809)

Hausname: (bis jetzt keiner ermittelt)

Situation: Der ehemalige Bauernhof steht innerhalb des historischen Ortskerns von Furth. Das Gebäude mit seinen abgebrochenen Anbauten ist von der Straße zurückgesetzt, was es von den ehemaligen Nachbarhöfen unterscheidet. Mit der historisch gewachsenen Umgebung, mit dem rückwärtigen Rest der Hofstelle ist das Gebäude jedoch immer noch ein wichtiges städtebauliches, historisches und sozialgeschichtliches Dokument. Zur Zeit ist die straßenseitige Hofstelle ungepflegt. Das Gebäude ist durch die in den 90er Jahren durchgeführten Abbrucharbeiten schwer geschädigt worden.

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Die Kirchenglocken von Peter und Paul

Die Glocken der Kirche Peter und Paul

 

Wenn die Glocken der Kirche Peter und Paul an den Festtagen zum Gottesdienst einladen, dann erfüllen sie ihren Auftrag:

 

Kirchturm im Winter

 

Vivos voco, Mortuos plango, Fulgura frango.

(Lebende rufe ich, Tote beklage ich, Blitze breche ich)
 

den so einst Friedrich Schiller als Motto seinem Monumentalgedicht „Das Lied von der Glocke" vorausstellte. 

 

Zur Zeit der Beschaffung der Glocken war das Läuten zum Blitze abwehren (für das der Meßner extra bezahlt wurde) eine wichtige Funktion. Ebenso glaubte man, daß Geister und Dämonen, vom Lärm der Glocken erschreckt, das Weite suchen und den im Klangbereich des Geläutes liegenden Ort in Ruhe lassen.

 

Wollen wir die Glocken sehen - zu hören sind sie ja im gesamten Ort - als 1/4 Stundenschlag die Kleine und als Stundenschlag die Große - müssen wir schon den 47 Meter hohen Kirchturm erklimmen.

Furth 5

Ortsteil Furth

 

Giebel mit Hof

Haus Nr. 5.

Bauernhaus,
erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel, bezogen 1807. (Fl. Nr. 813)

Hausname:

"Schredl", laut Grund- und Lagerbuch, 1886. Der Name geht zurück auf den Vorgängerhof mit anderer Lage (nach Aussage der. Eigentümerin zwischen Haus Nr. 4 und Haus Nr. 6 gelegen). Dafür spricht, daß kein Eigentümer dieses Hofs Schröder oder Schredl hieß. Schon seit der Erbauung ist hier eine Familie Meier dokumentiert, von der die Eigentümerin eine direkte Nachfahrin ist.

Furth 2

Ortsteil Furth

 

Fachwerkscheune

 

Haus Nr. 2.

Zugehörige Fachwerkscheune von 1902 und Backofen von 1956. (Fl. Nr. 797)

Hausname: Im Grund- und Lagerbuch wird als Hausname "hanla" festgehalten.

Das ist der einzige bis heute tradierte Hausname in Furth. Er wird aber, nach einer Lautverschiebung, "haaler" genannt. Für den Hausnamen gibt es aber nur noch einen einzigen Gewährsmann (Stand 1995).

 

Situation: Der Hof mit den oben genannten Nebengebäuden befindet sich am westlichen Ortseingang von Furth, wenn man Furth, von Schwand her kommend, anfährt. Die Scheune und der Backofen entstammen landwirtschaftlichen Umorganisationsphasen und befinden sich heute in einer modern überformten Umgebung.

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Furth 1

Ortsteil Furth

 

Furth 1 Ostgiebel

 

Haus Nr. 1.

Ehemaliges Bauernhaus, Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel,

bezogen 1794 / 1808. (Fl.Nr. 792)

Hausname: Im Grund- und Lagerbuch wird als Hausname: "Jager" aufgeführt.

Situation: Das Gebäude steht am westlichen Ortseingang von Furth, im Spitz der Wegegabelung der alten Straßen nach Schwand „In der Alting" und dem „Lohweg". Dort nimmt es eine wichtige städtebauliche Stellung ein, die es unverzichtbar macht. Der ehemalige Hof hat keine Nebengebäude mehr, dennoch hat er sein sozialgeschichtlich wie volkskundlich interessantes Gepräge am Hauptgebäude nicht verloren, da es noch den bäuerlichen Ursprung darstellt.

Der Geleitstein

 Der Geleitstein von Schwand

 

errichtet im Jahre 1575, wird er heute vermisst. Geblieben ist nur das Fundament.

Das blieb vom Geleitstein übrig

 

Daher beabsichtigt der Museumsverein am 24. 04. 2009 um 13.45 Uhr, zur Erinnerung einen neuen Gedenkstein mit einer Hinweistafel auf der Flur Nr. 942 Gemarkung Schwand neben dem alten Fundament zu errichten. Sie finden diesen Stein dann auf dem Weg von Schwand nach Harrlach ca. 200 m im Wald, dort wo in einer Rechtskurve der alte Weg nach Birkenlach abzweigt.

 

 

 

 

Die Vorsitzende Brigiite Geiß mit Jochen Zarnkov an den kümmerlichen Überresten des alten Steines. 

Büttelhaus

Ortsteil Schwand

früher Haus Nr. 74 und 75 Büttelhaus vom Marktplatz aus

heute Nürnberger Straße 1.

Das ehemalige Büttelhaus,

Satteldach, Obergeschoß Fachwerk, 17. Jh. (wohl 1686 - Fl.Nr. 126 Gemarkung Schwand)

Hausname: "Büttelhaus",


von den Anwohnern auch als

Tag`ler-Haus

(Taglöhnerhaus) bezeichnet.

Hier wohnte einst der Amtsknecht = Henker; im südlichen Erdgeschoß war das Gefängnis, im nördlichen das Badehaus.

Taverne zum Schwan



Ortsteil Schwand

Zeichnung

Erbtaverne zum Schwan,


stattlicher Giebelbau, Obergeschoß und Giebel reiches Zierfachwerk,17.Jh.

Hausname:

Die Erbschankstätte, Erbschenke oder Erbtaverne "Zum Schwan"; häufig kurz "Schwan" genannt. Gelegentlich wird es auch als "Breuer" bezeichnet, was sich wohl auf die ehemalige Brauerei bezieht. Die Bezeichnungen Erbschenke etc. dokumentieren ein Erblehen mit aufrechterhaltenen landesherrlichen Rechten. Sie tauchen bereits in den Quellen der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts auf.

Vita tabellarisch

 

Elisabeth Engelhardt

- eine „Vita" tabellarisch

Als junge Frau

 

11.03.1925 um 0.30 Uhr
Geburt in Leerstetten

Eltern: Marie Engelhardt, geborene Wirner, 03. 06. 1898 - 13. 07. 1989
Vater: Georg Engelhardt: 11. 01. 1889 - 13. 11. 1975.

12. 03. 1925
Eintrag in das Geburtsregister als: Nr. 1 / 1925 in Leerstetten.

22. 03. 1925
Taufe in der Kirche „Peter und Paul" in Leerstetten.

 

 


 

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