Editorial

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; ….

(Rainer Maria Rilke)

Der November erfreut uns mit immer noch vielen Farben, aber er erinnert uns auch an das Totengedenken auf den Friedhöfen und den Kriegerdenkmalen. Es ist eine Zeit um "inne zu halten", zur Ruhe zu kommen, sich an Vergangenes zu erinnern.
Dabei können Sie dann auch auf diesen Seiten "stöbern" um veielleicht die "Eine oder Andere" neue Entdeckung zu machen.

Viel Spaß und Freude dabei – und vielleicht erinnern Sie sich ja daran, was Sie vor 25, vor 40 Jahren taten.


Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 3

Unsere Heimatbroschüre Nr. 3 ist fertig!  Die Präsentation war am 14.10.2017 in der Kulturscheune Leerstetten.

Titelseite der Heimatbroschüre
 
 

Furth 12a

Ortsteil Furth

 

Austragshaus

 

 

Haus Nr. 12a. Austragshaus,

erdgeschossiger Fachwerkbau, 1. Hälfte 19. Jh. (Fl.Nr. 798)

Hausname: Austragshaus

Situation: Das giebelständige Häuschen steht im historischen Ortskern Furths. Es ist Bestandteil der alten Hofstelle "Furth 12" und steht zum Hauptgebäude parallel. Zwischen beiden Gebäuden befindet sich der Hof, heute ein Wiesengarten. Das Gebäude setzt an dieser Stelle einen gewachsenen und bestimmenden Akzent, der es städtebaulich unverzichtbar macht. Daneben ist es ein wichtiges architekturgeschichtliches, volkskundliches und sozialgeschichtliches Denkmal für den Ort Furth.

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Furth 10

Ortsteil Furth

 

Strassenansicht

 

Haus Nr. 10. Gasthof zur Linde

stattlicher zweigeschossiger Satteldachbau, verputzt, bez. 1901. (Fl. Nr. 804)

Hausname: "Gasthof zur Linde"

Situation: Der giebelständige Gasthof ist ein wenig von der Straße zurückgesetzt, so daß sich vor dem Haus ein kleiner Platz bildet, der von Nachbargebäuden und Sträuchern flankiert wird. Die zweigeschossige, repräsentative Anlage, die sich von der erdgeschossigen Altortarchitektur in Furth abhebt, drückt den Anspruch des Hauses als sozialer Mittelpunkt aus. Das Gebäude ist ein bedeutendes architektonisches, städtebauliches und sozialhistorisches Denkmal. Im westlichen Garten gehört ein großer Backofen zu der historischen Anlage.

Furth 8

Ortsteil Furth

 

Strassenansicht

Haus Nr. 8. Bauernhaus,

erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Giebel Fachwerk verputzt, Segmentbogenfenster, bez. 1857. (Fl.Nr. 814)

Hausname: noch keiner ermittelt

 

Situation: Das giebelständige, erdgeschossige Haus steht am östlichen Altort von Furth, etwas von der Straße zurückgesetzt. Die ehemalige Hofstelle befindet sich zwischen Straße und Haus. Sie wird nach Osten von einer großen Scheune (mit älterem Kern) begrenzt. Trotz der modernen Umnutzung der Hofstelle zu einem Garten, ist die sozialgeschichtliche, architektionische und volkskundliche Struktur der Anlage erhalten geblieben. Das Gebäude, das in die gewachsene Bebauung Furths gehört, ist ein unverzichtbares, städtebauliches Merkmal Furths. Das Nebengebäude, die Scheune, ist ein städtebauliches und volkskundliches Dokument für die landwirtschaftliche Entwicklung, jedoch ohne hohen städtebaulichen Wert, da die Anlage der Hofstelle dieser überdimensionierten Scheune widerspricht.

Furth 6

Ortsteil Furth

 

Ostgiebel

 

Haus Nr. 6

Bauernhaus,
erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel, 1 Hälfte 19. Jh. (Fl. Nr. 809)

Hausname: (bis jetzt keiner ermittelt)

Situation: Der ehemalige Bauernhof steht innerhalb des historischen Ortskerns von Furth. Das Gebäude mit seinen abgebrochenen Anbauten ist von der Straße zurückgesetzt, was es von den ehemaligen Nachbarhöfen unterscheidet. Mit der historisch gewachsenen Umgebung, mit dem rückwärtigen Rest der Hofstelle ist das Gebäude jedoch immer noch ein wichtiges städtebauliches, historisches und sozialgeschichtliches Dokument. Zur Zeit ist die straßenseitige Hofstelle ungepflegt. Das Gebäude ist durch die in den 90er Jahren durchgeführten Abbrucharbeiten schwer geschädigt worden.

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Die Kirchenglocken von Peter und Paul

Die Glocken der Kirche Peter und Paul

 

Wenn die Glocken der Kirche Peter und Paul an den Festtagen zum Gottesdienst einladen, dann erfüllen sie ihren Auftrag:

 

Kirchturm im Winter

 

Vivos voco, Mortuos plango, Fulgura frango.

(Lebende rufe ich, Tote beklage ich, Blitze breche ich)
 

den so einst Friedrich Schiller als Motto seinem Monumentalgedicht „Das Lied von der Glocke" vorausstellte. 

 

Zur Zeit der Beschaffung der Glocken war das Läuten zum Blitze abwehren (für das der Meßner extra bezahlt wurde) eine wichtige Funktion. Ebenso glaubte man, daß Geister und Dämonen, vom Lärm der Glocken erschreckt, das Weite suchen und den im Klangbereich des Geläutes liegenden Ort in Ruhe lassen.

 

Wollen wir die Glocken sehen - zu hören sind sie ja im gesamten Ort - als 1/4 Stundenschlag die Kleine und als Stundenschlag die Große - müssen wir schon den 47 Meter hohen Kirchturm erklimmen.

Furth 5

Ortsteil Furth

 

Giebel mit Hof

Haus Nr. 5.

Bauernhaus,
erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel, bezogen 1807. (Fl. Nr. 813)

Hausname:

"Schredl", laut Grund- und Lagerbuch, 1886. Der Name geht zurück auf den Vorgängerhof mit anderer Lage (nach Aussage der. Eigentümerin zwischen Haus Nr. 4 und Haus Nr. 6 gelegen). Dafür spricht, daß kein Eigentümer dieses Hofs Schröder oder Schredl hieß. Schon seit der Erbauung ist hier eine Familie Meier dokumentiert, von der die Eigentümerin eine direkte Nachfahrin ist.

Furth 2

Ortsteil Furth

 

Fachwerkscheune

 

Haus Nr. 2.

Zugehörige Fachwerkscheune von 1902 und Backofen von 1956. (Fl. Nr. 797)

Hausname: Im Grund- und Lagerbuch wird als Hausname "hanla" festgehalten.

Das ist der einzige bis heute tradierte Hausname in Furth. Er wird aber, nach einer Lautverschiebung, "haaler" genannt. Für den Hausnamen gibt es aber nur noch einen einzigen Gewährsmann (Stand 1995).

 

Situation: Der Hof mit den oben genannten Nebengebäuden befindet sich am westlichen Ortseingang von Furth, wenn man Furth, von Schwand her kommend, anfährt. Die Scheune und der Backofen entstammen landwirtschaftlichen Umorganisationsphasen und befinden sich heute in einer modern überformten Umgebung.

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Furth 1

Ortsteil Furth

 

Furth 1 Ostgiebel

 

Haus Nr. 1.

Ehemaliges Bauernhaus, Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel,

bezogen 1794 / 1808. (Fl.Nr. 792)

Hausname: Im Grund- und Lagerbuch wird als Hausname: "Jager" aufgeführt.

Situation: Das Gebäude steht am westlichen Ortseingang von Furth, im Spitz der Wegegabelung der alten Straßen nach Schwand „In der Alting" und dem „Lohweg". Dort nimmt es eine wichtige städtebauliche Stellung ein, die es unverzichtbar macht. Der ehemalige Hof hat keine Nebengebäude mehr, dennoch hat er sein sozialgeschichtlich wie volkskundlich interessantes Gepräge am Hauptgebäude nicht verloren, da es noch den bäuerlichen Ursprung darstellt.

Der Geleitstein

 Der Geleitstein von Schwand

 

errichtet im Jahre 1575, wird er heute vermisst. Geblieben ist nur das Fundament.

Das blieb vom Geleitstein übrig

 

Daher beabsichtigt der Museumsverein am 24. 04. 2009 um 13.45 Uhr, zur Erinnerung einen neuen Gedenkstein mit einer Hinweistafel auf der Flur Nr. 942 Gemarkung Schwand neben dem alten Fundament zu errichten. Sie finden diesen Stein dann auf dem Weg von Schwand nach Harrlach ca. 200 m im Wald, dort wo in einer Rechtskurve der alte Weg nach Birkenlach abzweigt.

 

 

 

 

Die Vorsitzende Brigiite Geiß mit Jochen Zarnkov an den kümmerlichen Überresten des alten Steines. 

Büttelhaus

Ortsteil Schwand

früher Haus Nr. 74 und 75 Büttelhaus vom Marktplatz aus

heute Nürnberger Straße 1.

Das ehemalige Büttelhaus,

Satteldach, Obergeschoß Fachwerk, 17. Jh. (wohl 1686 - Fl.Nr. 126 Gemarkung Schwand)

Hausname: "Büttelhaus",


von den Anwohnern auch als

Tag`ler-Haus

(Taglöhnerhaus) bezeichnet.

Hier wohnte einst der Amtsknecht = Henker; im südlichen Erdgeschoß war das Gefängnis, im nördlichen das Badehaus.

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