Leerstetten

Strukturveränderung in Schwanstetten

Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium Kollegstufenjahrgang 2001/2003 Schwabach

Facharbeit zum Thema:

Strukturveränderungen im ländlichen Raum

am Beispiel der

Marktgemeinde Schwanstetten

Verfasserin: Juliane Kautzsch

Mehrzweckhalle

 

Elisabeth Engelhardt

 

         Schriftstellerin und Malerin

         geb. 1925 in Leerstetten
          (1925  -  08.08.1978)


          Werke:

  • Feuer heilt, Roman 1964
  • Johanna geht, Erzählungen, 1972
  • Ein deutsches Dorf in Bayern, Roman 1974

 

Alte Schule

Ortsteil Leerstetten

 

 

Zeichnung des Architekten

Hauptstraße 4. Altes Schulhaus, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach,
erbaut 1836; sowie die drei

Nebengebäude: Sandsteinscheunen mit Walmdach. (Fl.Nr. 418/2)

Hausname: "Schulhaus", oder nach dem Nutzungswechsel 1983:

"Gemeindehaus" 

Evangelische Kirche

 

Kirche St. Peter und Paul

Gesamtansicht

 

DIE KIRCHE ZU LEERSTETTEN

Die Leerstetter Kirche war anfangs wahrscheinlich nur eine Wallfahrtskapelle, die vergleichbar mit dem heutigen Gebäude nur etwa den Chorraum umfasste. Wann genau diese erste Kirche in Leerstetten erbaut worden ist, lässt sich nicht mehr feststellen. Erstmals urkundlich gesicherten Boden bezüglich der Kirche von Leerstetten betreten wir im Jahr 1313, als das Dorf „15 Sumer Weizen" und „1 Pfund Haller" als Zehnt an das Kloster Ebrach zu zahlen verpflichtet war.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass Leerstetten aber schon im Jahr 1212 zusammen mit der Pfarrei Schwabach dem Kloster zugeordnet worden war.

Evang.-Luth. Pfarrhaus

Evangelisch-Lutherisches Pfarrhaus

Neubarocker Sandsteinquaderbau 1906/08.

 

Strassenansicht_2012

 

Der Hausherr, Pfarrer Wilfried Vogt berichtet:

In der Mitte des alten Dorfkerns, an der Abzweigung der Further Straße von der Hauptstraße, steht das neubarocke, 1906 bis 1908 errichtete Pfarrhaus, in dem auch das Pfarramtsbüro untergebracht ist. Es mutet wie ein kleines Schlösschen an und ist nach der Außenrenovierung ein Schmuckstück geworden.

Denkmalkartierung 1995

Leerstetten:

 

Ortsansicht von Osten

 

Auszug aus der Denkmalkartierung von 1995

erstellt durch Hermann Schubach M.A.

 

Chronik von Leerstetten

Chronik des Ortsteiles Leerstetten

 

Der Name des Ortes lässt auf eine frühe Ansiedlung schließen. In germanischer Zeit heißt „Lar" einfach Ort - und Larenstetten würde demnach Dorfstätte bedeuten. Dass der Ursprung des Ortes so weit zurückreicht, zeigt die Geschichte des Ortes.