Editorial


Weihnachten, Silvester und die Raunächte sind vorbei. Aber die Zeit für Geschichten ist jetzt, entweder sie zu erzählen, ihnen zuzuhören oder sie nachzulesen. Zu allem möchten wir Sie anregen. Aber auch zu Aktivitäten draußen an der frischen Luft, so wie damals.

Wenn uns dann auch noch der Winter weiterhin begleitet, so dass wieder einmal – wie in alten Zeiten – auch bei uns „Wintersport“ möglich wird: Schlitten fahren beim Bienengarten, Eisstockschießen am Kanal (wird es wohl so schnell nicht mehr geben), dafür aber Schlittschuh fahren und Eishockey spielen auf den Harmer Weihern (die Bilder „Wintersport“ sind von Peter Saalfelder).

Aber danach – in der warmen Stube - steht einem Besuch im Internet nichts mehr im Wege – unser Museum ist rund um die Uhr geöffnet.

Sie sind uns immer willkommen.

Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 2

Unsere Heimatbroschüre Nr. 2 ist fertig!  Die Präsentation war am 18.10.2014 in der Kulturscheune Leerstetten.

Titelseite der Heimatbroschüre

 

Renovierung 1981 bis 1983

30 Jahre Kirchenrenovierung der Johanneskirche (1981 bis 1983)
(nach einem Beitrag von Pfarrer Gerhard Nemec
in „800 Jahre Kirche in Schwand")
 


Turm und Kirche von OstenAm 14. März 2012 sind es 30 Jahre, dass der Abschluss der Kirchenrenovierung mit dem Einweihungsgottesdienst (mit Festpredigt von Kreisdekan Johannes Viebig) aus Nürnberg feierlich begangen wurde. Am Sonntag zuvor hatte ein Tag der »Offenen Tür« viele Besucher angezogen. Von nun an blieb das Gotteshaus auch an jedem weiteren Tag offen. Durch eine Alarmanlage waren Bilder und Altarleuchter gesichert worden. Immer wieder wissen die Leute, auch Besucher von auswärts, die offene Kirche zu schätzen, zur Besichtigung, zum Herzeigen, aber auch zu Stille und Besinnung.
Der Renovierung vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen und Vorbereitungen, an die wir hier gern noch einmal erinnern: Seit dem totalen Ausfallen von Tönen im Sommer 1976 war klar, dass neben dem Gebäude auch die Orgel „erneuerungsbedürftig" war. Eine erste Sammlung brachte zusammen mit Spenden einen Kapitalstock von DM 45.000 zusammen. Nur: von der Landeskirche war immer wieder zu hören, dass die „äußerste Dringlichkeit" nicht gegeben ist.

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Die Unter- oder Traumühle

Die Unter- oder auch Traumühle

Kataster von 1821
Auf dem Katasterplan von 1821 ist das gesamte Mühlenanwesen dargestellt. Ein Foto der ehemaligen Mühlengebäude liegt uns (noch) nicht vor.

ihre Besitzer- und oder auch die Müller (Pächter) auf dieser Mühle:

Die ersten namentlich genannten Besitzer beider Mühlen finden sich in dem Urbar des Burggrafentums Nürnberg vom 14.Jahrhundert. Danach saß um 1364 (2) auf der unteren Mühle, oder damals auch der Niedermühle
RUEL MÜLLNER.
(die Obermühle hatte gleichzeitig RUEL OBERMÜLLNER inne).

Die Glocken der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit

Die Glocken der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit in Schwand
 

Glockenturm im Schnee

 

Wenn man von der Nürnberger Straße aus in das Kirchenzentrum zur heiligsten Dreifaltigkeit geht, betritt man es durch den Glockenturm:


Hier oben in der Glockenstube hängen die vier Läuteinstrumente:

- sortiert nach Größe und Gewicht:

 

Glocke 1 - die Marienglocke

Glocke 2 - die Glocke Peter und Paul

Glocke 3 - die Glocke Johannes Evangelist und

Glocke 4 - die Elisabethglocke

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Rednitzhembacher Straße 11 - 13

Strassenasicht

Kleinhaus, erdgeschossiges traufseitiges Doppelhaus, Fachwerk, 1. Hälfte 19. Jh. (Fl. Nr. 114/3, 114/2)

Hausname: "Taglerhaus" = Tagelöhnerhaus

Situation: Das Haus steht am Rande der historischen Bebauung Schwands und bildet mit Haus Nr. 15 den Abschluß, was der Titulatur "Taglerhaus" Rechnung trägt und seine Verwandtschaft mit dem Haus Nr. 15 ausdrückt. Das niedere, langgestreckte Doppelhaus ist wie Haus Nr. 15 traufseitig zur Straße hin ausgerichtet. Beide weichen von der üblichen, giebelständigen Bebauung ab. Dieses Merkmal und die Herkunft der Substanz aus einer ehemaligen Scheune, die zu einem Tagelöhnerhaus umgebaut wurde, macht das Haus zu einem unverzichtbaren städtebaulichen und sozialgeschichtlich-volkskundlichen Denkmal.

 

Boxlohe_5

Austragshaus mit Johanneskirche

Ehemaliges Austragshaus,

erdgeschossiger Satteldachbau, Giebel Fachwerk verputzt, bez. 1766 (Fl. Nr. 28)

 

 

Hausname: "Taglerhaus"


"Tagelöhnerhaus" im "Meierhof"; diese Bezeichnung stammt wohl von der späteren Verwendung des Hauses, als Tagelöhnerunterkunft. Die Architektur leitet sich jedoch vom Austragshaus her.

Rother Straße 8

 

Rother Straße 8.

 

Das Hirtenhaus von Schwand

 

Erdgeschossiges Kleinhaus, ursprünglich 1785, Mitte des 19. Jahrhunderts an- und umgebaut. (Flur Nr. 95)

 

 

Hausname: Hirten- und Schießhaus der Gemeinde Schwand,
im Grund- und Lagerbuch nur als Hirtenhaus geführt.

Rother Straße 6

 

Rother Straße 6:

 

Giebelansicht

 

Ehemaliges Bauernhaus
erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, bezogen 1867. (Flur Nr. 97)

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Allersberger_21

Allersberger Straße 21:

 

Strassenansicht von Süden

 

Erdgeschossiges Wohnstallhaus, Sandstein, Mitte 19. Jahrhundert; mit einer Fachwerkscheune von 1908 (Flur Nr. 430)

 

Situation: Das traufseitige Gebäude steht auf der linken Straßenseite der Allersberger Straße, innerhalb einer geschlossenen Abfolge von Kleinhöfen, die fast alle auf Anlagen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Die Bebauung der Straße ist in diesem Abschnitt regelmäßig, so daß der Wohnstall ein städtebaulich unverzichtbares Element ist.

 

Hauptstrasse 34

Markt Schwanstetten,

Ortsteil Leerstetten:

Hauptstraße 34: Türgewände, bez. 1787. (Fl. Nr. 4)

Nord-Ost Ansicht

Situation: Das zweigeschossige Gebäude fällt durch seine traufseitige Erschließung auf. Es steht giebelseitig zur Hauptstraße und bildet dort einen städtebaulichen Akzent im Altort von Leerstetten, der sich inzwischen weitgehend verändert darstellt.

Die Glocken der Johanneskirche

Die Glocken der Johanneskirche in Schwand

Turm der Johanneskirche

Drei Glocken verkünden uns vom 33 m hohen Schwander Kirchturm mit ihrem Stundenschlag die Zeit, rufen zu Gebet und Gottesdienst.

Die älteste und schwerste, mit einem Gewicht von gut 18 Zentner, wurde 1548 aus den Trümmern einer noch älteren Glocke, die beim Kirchenbrand 1547 zerstört worden war, gegossen.

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