Editorial


Inzwischen ist es meteorologischer Sommer geworden, und auch die Temperaturen stimmen.
Vor 10 Jahren war ebenfalls der Sommer die Zeit, in der diese Seite kreiert wurde, in der sie dann  „ans Netz“ ging, online war.

Aus den damals eher bescheidenen Anfängen ist inzwischen ein recht umfangreicher Überblick über unsere Marktgemeinde und das Leben in ihr geworden: „Das Leben -  früher und heute“.


Dass einige Seiten schon über 40.000 Mal aufgerufen wurden, zeigt, dass die Beiträge hier nicht „in den Wind gesprochen“, oder geschrieben sind, sondern dass sie in Ihnen immer wieder interessierte Leser finden.

Dafür möchte ich mich an dieser Stelle einmal bei Ihnen bedanken – und wünsche Ihnen auch weiterhin viel Freude beim „Stöbern“ und Entdecken, was es denn schon wieder Neues gibt.

Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 2

Unsere Heimatbroschüre Nr. 2 ist fertig!  Die Präsentation war am 18.10.2014 in der Kulturscheune Leerstetten.

Titelseite der Heimatbroschüre

 

Hauptstraße 2

Das Eingangstor von Nürnberg kommend

Hauptstraße 2.

Bauernhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, Fachwerk Südgiebel verputzt,

1. Hälfte 19. Jahrhundert

Situation: Der ehemalige Bauernhof mit seinen neueren Nebengebäuden, einem Stadel und einer Tabaktrockenhalle, steht am nördlichen Ortseingang von Leerstetten. Gemeinsam mit den Häusern, "Hauptstraße 1 und Hauptstraße 5" bildet er ein Ensemble, das die historisch gewachsene dörfliche Struktur in ihrem sozialgeschichtlichen und städtebaulichen Erscheinungsbild noch sichtbar dokumentiert. Dieses Ensemble ist wesentlich für die Ortsansicht von Leerstetten.

Rother Straße 8

Das Hirtenhaus von Schwand

Erdgeschossiges Kleinhaus, ursprünglich 1785, Mitte des 19. Jahrhunderts an- und umgebaut. (Flur Nr. 95)

Hausname: Hirten- und Schießhaus der Gemeinde Schwand,
im Grund- und Lagerbuch nur als Hirtenhaus geführt.

Situation: Das kleine traufständige Haus steht auf der rechten Seite der Rother Straße. Es fällt aus der Flucht der anderen Gebäude heraus und bedingt eine Verengung der Rother Straße. Die historisch gewachsene Situation im Altort hat sich hier erhalten, wenn auch die Umgebung teilweise durch Neubauten und Parkplätze verändert wurde. Im nebenstehenden Katasterplan von 1820 ist das Hirtenhaus mit der Hausnummer 53 bezeichnet, in der rot eingetragenen Ergänzung / Berichtigung von 1838 mit der Hausnummer 83.

Das Haus ist ein städtebauliches und sozialhistorisches Denkmal, das an dieser Stelle unverzichtbar ist.

Allersberger Straße 6a

Strassenansicht vom Marktplatz her kommend

Ehemalige Scheune, Fachwerkbau, einseitiger Dachvorstand, 18.Jh. (Fl. Nr. 60)

Situation: Die stattliche Scheune steht giebelständig auf der rechten Seite der Allersberger Straße. Sie ist dort ein unverzichtbares städtebauliches Element, das einen wirksamen Akzent setzt, der in der Bebauung der Straße kalkuliert ist. Daneben ist es ein wichtiges architekturgeschichtliches - und im Zusammenhang mit dem Hof - auch sozialhistorisches Dokument. Die Scheune steht parallel zu dem Hauptgebäude. Beide trennt die ehemalige Hoffläche.
 

Datierung: Nach eingeritzter Jahreszahl am EG-Ständer im Innern der Scheune: 1714. Die Zahlen haben das zeitgenössische Gepräge und sind wohl kurz nach der Vollendung der Scheune eingeritzt worden. Das Fachwerk mit K-Strebensystem und östliche Auskragung mit geschwungener Knagge verweist auf das mutmaßliche Baujahr. Dabei ist die Größe der Scheune ungewöhnlich.

Renovierung 1981 bis 1983

30 Jahre Kirchenrenovierung der Johanneskirche (1981 bis 1983)
(nach einem Beitrag von Pfarrer Gerhard Nemec
in „800 Jahre Kirche in Schwand")
 


Turm und Kirche von OstenAm 14. März 2012 sind es 30 Jahre, dass der Abschluss der Kirchenrenovierung mit dem Einweihungsgottesdienst (mit Festpredigt von Kreisdekan Johannes Viebig) aus Nürnberg feierlich begangen wurde. Am Sonntag zuvor hatte ein Tag der »Offenen Tür« viele Besucher angezogen. Von nun an blieb das Gotteshaus auch an jedem weiteren Tag offen. Durch eine Alarmanlage waren Bilder und Altarleuchter gesichert worden. Immer wieder wissen die Leute, auch Besucher von auswärts, die offene Kirche zu schätzen, zur Besichtigung, zum Herzeigen, aber auch zu Stille und Besinnung.
Der Renovierung vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen und Vorbereitungen, an die wir hier gern noch einmal erinnern: Seit dem totalen Ausfallen von Tönen im Sommer 1976 war klar, dass neben dem Gebäude auch die Orgel „erneuerungsbedürftig" war. Eine erste Sammlung brachte zusammen mit Spenden einen Kapitalstock von DM 45.000 zusammen. Nur: von der Landeskirche war immer wieder zu hören, dass die „äußerste Dringlichkeit" nicht gegeben ist.

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PDF icon hst-lokal4-004-140312.pdf2.36 MB

Die Unter- oder Traumühle

Die Unter- oder auch Traumühle

Kataster von 1821
Auf dem Katasterplan von 1821 ist das gesamte Mühlenanwesen dargestellt. Ein Foto der ehemaligen Mühlengebäude liegt uns (noch) nicht vor.

ihre Besitzer- und oder auch die Müller (Pächter) auf dieser Mühle:

Die ersten namentlich genannten Besitzer beider Mühlen finden sich in dem Urbar des Burggrafentums Nürnberg vom 14.Jahrhundert. Danach saß um 1364 (2) auf der unteren Mühle, oder damals auch der Niedermühle
RUEL MÜLLNER.
(die Obermühle hatte gleichzeitig RUEL OBERMÜLLNER inne).

Die Glocken der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit

Die Glocken der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit in Schwand

Glockenturm im Schnee

Wenn man von der Nürnberger Straße aus in das Kirchenzentrum zur heiligsten Dreifaltigkeit geht, betritt man es durch den Glockenturm:


Hier oben in der Glockenstube hängen die vier Läuteinstrumente:

- sortiert nach Größe und Gewicht:

 

Glocke 1 - die Marienglocke

Glocke 2 - die Glocke Peter und Paul

Glocke 3 - die Glocke Johannes Evangelist und

Glocke 4 - die Elisabethglocke

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PDF icon hst-250112.pdf1.69 MB

Rednitzhembacher Straße 11 - 13

Strassenasicht

Kleinhaus, erdgeschossiges traufseitiges Doppelhaus, Fachwerk, 1. Hälfte 19. Jh. (Fl. Nr. 114/3, 114/2)

Hausname: "Taglerhaus" = Tagelöhnerhaus

Situation: Das Haus steht am Rande der historischen Bebauung Schwands und bildet mit Haus Nr. 15 den Abschluß, was der Titulatur "Taglerhaus" Rechnung trägt und seine Verwandtschaft mit dem Haus Nr. 15 ausdrückt. Das niedere, langgestreckte Doppelhaus ist wie Haus Nr. 15 traufseitig zur Straße hin ausgerichtet. Beide weichen von der üblichen, giebelständigen Bebauung ab. Dieses Merkmal und die Herkunft der Substanz aus einer ehemaligen Scheune, die zu einem Tagelöhnerhaus umgebaut wurde, macht das Haus zu einem unverzichtbaren städtebaulichen und sozialgeschichtlich-volkskundlichen Denkmal.

 

Boxlohe_5

Austragshaus mit Johanneskirche

Ehemaliges Austragshaus,

erdgeschossiger Satteldachbau, Giebel Fachwerk verputzt, bez. 1766 (Fl. Nr. 28)

 

 

Hausname: "Taglerhaus"


"Tagelöhnerhaus" im "Meierhof"; diese Bezeichnung stammt wohl von der späteren Verwendung des Hauses, als Tagelöhnerunterkunft. Die Architektur leitet sich jedoch vom Austragshaus her.

Rother Straße 8

 

Rother Straße 8.

 

Das Hirtenhaus von Schwand

 

Erdgeschossiges Kleinhaus, ursprünglich 1785, Mitte des 19. Jahrhunderts an- und umgebaut. (Flur Nr. 95)

 

 

Hausname: Hirten- und Schießhaus der Gemeinde Schwand,
im Grund- und Lagerbuch nur als Hirtenhaus geführt.

Rother Straße 6

 

Rother Straße 6:

 

Giebelansicht

 

Ehemaliges Bauernhaus
erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, bezogen 1867. (Flur Nr. 97)

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