Leerstetten

Sturmschaeden - Orkane


Wiebke – ein Orkan mit Windstärke 10 - 12
 
aufgeschrieben von Hans Volkert

Mehr als 14 Tage lang verwöhnte ein sonniges, mildes Februar-Wetter im Jahr 1990 die Menschen. Auch am Sonntag, dem 25.02.1990, erreichte die Tagestemperatur Werte zwischen 15 und 20 Grad Celsius.

Waldschadensereignisse


Waldschäden in unserer Gegend
 
berichtet von Hans Volkert

Aus einer Chronik vom früheren Pfarrer Geiß aus Kornburg geht hervor, dass die Kiefernspannerplage bereits in den Jahren 1725 und 1793 hier wütete. In den genannten Jahren trieb man die Hausschweine in die Wälder, damit sie dort den Boden aufwühlten und die dort vorkommenden Raupen und Puppen gleich fraßen.

Gemeindehirte


Der Gemeindehirte

aufgeschrieben von Hans Volkert

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts lagen in unserer Gegend noch große Flächen brach. Und selbst nach Aufgabe der 3-Felder-Wirtschaft war der Anteil der Hutungen an der gemeindlichen Gesamtfläche noch beträchtlich.

Bis dahin konnte sich auch - zumindest während der Sommermonate - die Stallfütterung nicht durchsetzen. Was lag da also näher, als eine ausgedehnte Weidewirtschaft zu betreiben? Kein Wunder also, wenn auch die kleinste Ortschaft einen Hirten beschäftigte.

Ein Viehhirte stand auf der Sozialleiter auf einer der niedrigsten Stufen. Er war in der Regel alleinstehend und meistens arm. Üblicherweise wurde er von der Gemeinde für eine kürzere Zeitspanne angestellt (gedingt).

Für seine Leistungen bekam er Barlohn und vor allem Sachbezüge. Ein neuer Hirte konnte auch darauf vertrauen, dass ihm in der Ortschaft ein eigenes Haus, wenn auch spärlich aus­gerüstet, das sogenannte "Hirtenhaus", zugewiesen wurde.

Gelegentlich musste er dann sein Domizil mit Bettelleuten, Kesselflickern und Scheren­schleifern teilen, die von der Ortsverwaltung zur einmaligen Übernachtung eingewiesen wurden. Ein längerer Aufenthalt wurde diesen fliegenden Händlern und Handwerkern nicht gestattet, damit der Gemeinde keine Unterhaltsverpflichtungen erwuchsen.

Innerhalb der früheren Gemeinde Leerstetten blieb von den verschiedenen Hirtenhäusern nur noch das von Harm übrig, das liebevoll lange Jahre von den seinerzeitigen Mietern gepflegt wurde.

Glasfenster

Das von Klaus-Leo Drechsel neu geschaffene Glasfenster:


Am Kirchweihsonntag, den 28. August 2016 wurde das neue Glasfenster eingeweiht.

Schwanstetten im Oktober 2016
Alfred J. Köhl

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Integration

Brigitte Geiß
 
Erfolgreiche Integration vor 70 Jahren
 
Im Sommer 1945 wurden nach der Genfer Konvention drei junge deutsche Soldaten aus einem amerikanischen Kriegsgefangenenlager in Heilbronn am Neckar entlassen. Sie waren alle noch keine 18 Jahre alt.
Es handelte sich um Helmut Stroech aus Görlitz an der Neisse,
Dieter Grzyb , Schüler aus Berlin und
Walter Bengsch, Landwirt aus Küstrin (Landsberg an der Warthe).

Fortbewegungsmittel


Hans Volkert erzählt uns eine Geschichte über

Fortbewegungsmittel - nicht nur in Leerstetten

Fast ein halbes Jahrhundert musste vergehen, seit Carl Benz mit seinem ersten Automobil, einem Dreirad-Velociped, am 3. Juli 1886 über die Straßen Mannheims gehoppelt war, ehe in Leerstetten der erste Bürger hinter einem Steuerrad gesichtet wurde.
 
Pioniere der neuen Fortbewegungsart in Leerstetten waren Karl Plesch und Hans Hetzelein, die anfangs der 30er Jahre ihre mit Ottomotoren angetriebenen Fahrzeuge über die staubigen, dreckigen Straßen unserer Umgebung lenkten.

Hatten beide nicht ein besonderer Gespür für die überall unaufhaltsam gewordene Motori­sierung des Straßenverkehrs? Neben dem nötigen "Kleingeld" brachten beide eine Portion Mut auf.

Zugegeben, auch der Bau der ersten Autobahn Berlin-München von 1934 auf 1936 verlieh der Motorisierung des Verkehrs einen ungeheuren Auftrieb. In diesen Aufwärtssog geriet natürlich auch die Zweiradindustrie, die besonders in Nürnberg namhafte Erzeugnisse produzierte.



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Das Radfahren

Das Radfahren

zusammengetragen und aufgeschrieben von Hans Volkert
 
Das Radfahren ist in den zurückliegenden, gesundheitsbewussten Jahren sehr populär geworden. Bei sonnigem, mildem Wetter sind die Radler überall anzutreffen.
Für sie wurden und werden noch immer extra Radwege entlang den Straßen und durch reizvolle Gegenden angelegt.
 
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Hauptstrasse 5

 
Leerstetten, Hauptstraße 5.

 
 
Bauernhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, Giebel Fachwerk verputzt, 18./19.Jh. (Fl. Nr. 24)
 
 
Hausname: "Kunzenhof"
oder lautsprachlich kurz: "kounz"; hergeleitet von Konrad = Kunz
 

Situation:
Der Hof liegt an der ehemaligen Ortseinfahrt im Norden von Leerstetten. Er bildet gemeinsam mit den Höfen >Hauptstraße 2< (auf Flur Nr. 22/1) und >Hauptstraße 1< (inzwischen abgerissen - im Plan das rote Gebäude auf Flur Nr. 25) ein Ensemble, das die historisch gewachsene dörfliche Struktur bewahrt hat. Es bestimmt immer noch (wie lange?) die nördliche Ortsansicht von Leerstetten wesentlich.





Ein ehemals stolzes Bauernhaus wartet auf einen Prinzen, der es wachküsst.

Thema für den Tag des offenen Denkmals 2016 ist: "Denkmale erhalten" - gilt das auch für Schwanstetten?

Karl Burkert von Gerd Berghofer

„Ein höher honoriertes Gedicht wurde wahrscheinlich noch niemals geschrieben“(Karl Burkert)

Skizze eines Heimatdichters in der NS-Zeit

von Gerd Berghofer
 

Kameradschaftsverein Leerstetten





125 Jahre Soldaten- und Kameradschaftsverein Leerstetten und Umgebung
 
Der „Soldaten- und Kameradschaftsverein Leerstetten und Umgebung" ist Nachfolgeverein des im Jahre 1886 gegründeten „Soldaten- und Kampfgenossenverein Leerstetten". Dieser ist der älteste Verein in Leerstetten.
 
 


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