Geschichte und Geschichten

Wettbewerb - Finale

Ortschronik


Chronik von Mittelhembach

Mittelhembach mit seinen 235 Einwohnern ist einer der Ortsteile der Marktgemeinde Schwanstetten, welcher der Großstadt Nürnberg am nächsten liegt. Der Ort liegt am Hembach, der bei Rednitzhembach in die Rednitz mündet. Dadurch ist auch die Herkunft des Ortsnamens "Mittelhembach" erklärt.

Geschichtlicher Überblick:

Getreideernte

 

"Unser tägliches Brot gib uns heute ... "
 
aufgeschrieben von Hans Volkert
 

Wenn sich auch im Laufe der Jahrhunderte die Methoden des Erntens infolge der technischen Fortentwicklung geändert haben, so muss auch der Zeitgenosse noch mehrere Arbeitsgänge machen, bis aus den Körnern Mehl geworden ist. Nach wie vor sind auch gewisse Notwendigkeiten zu beachten, wenn eine reibungslose Ernte heimgefahren werden soll.

Der Bauer bleibt auch weiterhin vom Wetter abhängig. Nasses Getreide kann auch heute nicht geerntet werden, aber ohne Regen gibt es halt auch keine gute Ernte.

 

Die Dreschmaschine kommt


Die Dreschmaschine kommt
aufgeschrieben von Hans Volkert

Das Getreide, also der Roggen, der Weizen. die Gerste und der Hafer, war längst in die Scheunen eingefahren worden, als eines Morgens im Spätherbst ein Sirenensignal den Beginn des Dreschens ankündigte.
 

10 Jahre virtuelles Museum


10 Jahre „Museum-schwanstetten.de“

Es war Anfang 2007 als mich Alfred Wenig nach einer Waldlermesse fragte, ob ich nicht auch im neu zu gründenden Museumsverein mitarbeiten könnte. Er bräuchte jemand, der für Ihn Texte schreibt, Bilder hat er gesammelt.
Da ich ihn vorher davon „überzeugt“ hatte, dass er bei der Waldlermesse als Tenor mitsingt, sagte ich zu. So war ich im Februar 2007 bei der letzten Vorbereitungssitzung und am 7. März dann bei der Gründungsversammlung dabei – und wurde zu einem der 19 Gründungsmitglieder.

Ein „reales“ Museum war das Ziel des Vereins. Ich überlegte schon bei der Vereinsgründung, ob ich denn nicht schon vor der Präsentation unserer Ausstellungsgegenstände in diesem realen Museum, diese „Ausstellungsobjekte“ vorab im Internet in einem „Virtuellen“ Museum präsentiere. Dadurch, dass ich die Internetseite der Waldlermesse (www.waldlermesse.de) betreute, hatte ich bereits erste Erfahrungen gesammelt, wie es geht, im Internet „Informationen“ zu veröffentlichen.

 
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Dorfwettbewerb




Furth ist der Kreissieger des Landkreises Roth im Wettbewerb
"Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden"

Artikel im Schwabacher Tagblatt - NN-online:

http://www.nordbayern.de/region/schwabach/besser-als-furth-furth-will-schonstes-dorf-werden-1.6136619

Sturmschaeden - Orkane


Wiebke – ein Orkan mit Windstärke 10 - 12
 
aufgeschrieben von Hans Volkert

Mehr als 14 Tage lang verwöhnte ein sonniges, mildes Februar-Wetter im Jahr 1990 die Menschen. Auch am Sonntag, dem 25.02.1990, erreichte die Tagestemperatur Werte zwischen 15 und 20 Grad Celsius.

Waldschadensereignisse


Waldschäden in unserer Gegend
 
berichtet von Hans Volkert

Aus einer Chronik vom früheren Pfarrer Geiß aus Kornburg geht hervor, dass die Kiefernspannerplage bereits in den Jahren 1725 und 1793 hier wütete. In den genannten Jahren trieb man die Hausschweine in die Wälder, damit sie dort den Boden aufwühlten und die dort vorkommenden Raupen und Puppen gleich fraßen.

Gemeindehirte


Der Gemeindehirte

aufgeschrieben von Hans Volkert

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts lagen in unserer Gegend noch große Flächen brach. Und selbst nach Aufgabe der 3-Felder-Wirtschaft war der Anteil der Hutungen an der gemeindlichen Gesamtfläche noch beträchtlich.

Bis dahin konnte sich auch - zumindest während der Sommermonate - die Stallfütterung nicht durchsetzen. Was lag da also näher, als eine ausgedehnte Weidewirtschaft zu betreiben? Kein Wunder also, wenn auch die kleinste Ortschaft einen Hirten beschäftigte.

Ein Viehhirte stand auf der Sozialleiter auf einer der niedrigsten Stufen. Er war in der Regel alleinstehend und meistens arm. Üblicherweise wurde er von der Gemeinde für eine kürzere Zeitspanne angestellt (gedingt).

Für seine Leistungen bekam er Barlohn und vor allem Sachbezüge. Ein neuer Hirte konnte auch darauf vertrauen, dass ihm in der Ortschaft ein eigenes Haus, wenn auch spärlich aus­gerüstet, das sogenannte "Hirtenhaus", zugewiesen wurde.

Gelegentlich musste er dann sein Domizil mit Bettelleuten, Kesselflickern und Scheren­schleifern teilen, die von der Ortsverwaltung zur einmaligen Übernachtung eingewiesen wurden. Ein längerer Aufenthalt wurde diesen fliegenden Händlern und Handwerkern nicht gestattet, damit der Gemeinde keine Unterhaltsverpflichtungen erwuchsen.

Innerhalb der früheren Gemeinde Leerstetten blieb von den verschiedenen Hirtenhäusern nur noch das von Harm übrig, das liebevoll lange Jahre von den seinerzeitigen Mietern gepflegt wurde.

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